Schallplatte Baby!
So. Jetzt mal wieder ein Artikel ganz ohne Video. Obwohl ich ja eine Vorliebe für Videos in meinem Blog gefunden habe. Aber es ist doch auch schön, mal ganz ohne Multimedia zu sein.
Das fängt schon mit der Musik an. In den Zeiten von MP3 und co unterliegt Musik einem absolutem Wertewandel. Musik wird konsumiert wie preiswertes Mensa-Essen. Jeder kann überall Musik downloaden, jeder kann sich von Freunden eine Sicherheitskopie sicherheitshalber auf seine Festplatte kopieren. Und das sind dann schnell mal 8 Gigabyte. Wie viel Musik! Höre ich das alles? Nein! Muss man ja auch nicht. Aber es könnte ja sein…. Wir sind Jäger und Sammler.
Ich sammle Schallplatten. Denn ich finde Musik ist kein Konsumgut welches man verschwendet und damit wertlos macht. Ich gehe in den PLattenladen und höre mir Musik an. Da sind manchmal knaller dabei, ich sags Dir
Und dann muss ich mich entscheiden welche der 24 angehörten Platten ich jetzt kaufe. Und das fällt manchmal auch nicht leicht. Bin ja auch kein reicher Mann.. Ich bin nur ein Student.
Aber habe ich dann meine Platte erst mal in der Tasche und höre sie mir zuhause das erste mal an, dann sauge ich jedes Lied in mich auf. Ich höre achtsamer. Und dabei das Cover anzugucken, ein eventuelles Booklet oder Songtexte mitlesen… Das hat was!
Auch wenn Schallplatten out sind. Für mich ist das die beste Qualität und die Scheiben haben Seele.
Grandma´s Hands
Meiner Oma scheint es im Moment nicht sonderlich gut zu gehen. Ich hoffe das sie noch Kraft hat auch diese Zeit zu überstehen.
Dazu möchte ich gerne diesen Song einfügen – ich finde er passt ganz gut…
Herzberg 2008 Trailer – das Warten hat ein Ende
Und hier ist er.. Der Trailer zum Herzberg Film (der noch in Arbeit ist…)
Kommentare sind erwünscht!
-.-
Ich fühle nichts. Komisches Gefühl, diese Leere. Schon lang nicht mehr gespürt. Man kann nichts denken. Man kann nichts essen. Man kann nicht fühlen. Eine Leere. Ein Nichts. Und vollkommen darin gefangen. Kraftlos um auszubrechen. Machtlos um sich dagegen anzukämpfen.
Bin ich doch sonst so voller Freude, fühl ich mich heute richtig schlecht.
Trampen ans Meer
Für euch mal ein kleines Video (es ist eigentlich eine Bildershow) von unserem Trip durch Frankreich, Belgien und Holland… Viel Spass dabei!
Ich kann nicht die Welt glücklich machen
aber ich kann mich glücklich machen…
Ich stelle mir immer die Menschen vor, die meinen alles besser zu machen um die Menschen glücklicher werden zu lassen. Dabei geht es dann meistens nur um den Verkauf einer neuen Haarspühlung, einem fettreduziertem Schokopudding oder ein neues Zeitungsabo welches man unbedingt braucht um seinen Lebensstandart sichtlich zu verbessern. Wie nett von den Leuten die der Welt Glück schenken wollen. Für ein paar €.
Aber wie kann man Menschen denn nun Glücklich machen? Wie kann man der Welt Glück schenken? Kann man das? Ich als kleiner nichtssagender Mensch unter Millionen von Menschen?
Ich denke da ein klein bisschen um die Ecke. Erst wenn du selber Glücklich bist, kann man andere mit Glück erfüllen. Alles ist in allem vereint. Wenn du Glück erfährst, kannst du Glück teilen. Erst wenn du die Liebe in dir fühlst, kannst du lieben. Alles fängt bei dir selber an. Um also Liebe und Glück auf das Umfeld zu verteilen musst du selber dein Glück finden. Mal genau hinhören was du selber willst. Achtsam sein. Dann kannst du lieben.
Mediathek – reinschauen und zuschauen
Heute möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass sich auf der rechten Seite dieses Blogs der Link zu meiner Mediathek befindet. Klickst du – guckst du!
Dort stelle ich immer mal wieder ein paar Filme rein die ich euch wärmstens empfehle. Soll aber nicht heissen, das ein Film wundervoll genial ist, manchmal ist ein Film den ich hier vorstelle einfach sehenswert um sich selber dazu eine Meinung zu Bilden. Ein kleiner Trailer ist natürlich auch immer dabei. Sonst wärs ja keine Mediathek.
Ich werde immer den neusten Film erst hier posten und dann in die Mediathek aufnehmen. So verpasst niemand nichts.
Nun möchte ich euch zwei Filme vorstellen, die teilweise etwas umstritten in Ihrer Aussage sind. Einerseits ziemlich eindrucksvoll und zum Denken anregend, andererseits irgendwie „pseudo“
Zum einen „Die Prophezeihungen von Celestine“
zum anderen „What the bleep do we know“
Liebe
Gestern Abend war ich mit Freunden auf dem Wachtküppel in der Rhön und lauschten den Worten von Rudolf H. Herget. Poesie in den Sonnenuntergang. Phantastisch träumerisch. Die gekonnte aneinanderkettung verflechtung von Gedichten, Liedern, Bibelstellen usw mit seiner Stimme eines Geschichtenerzählers… einfach genial.
Ein Teil hat mir besonders gut gefallen. Das Hohelied der Liebe. Leider wirds auf Hochzeiten zu oft verwurstet. Wer´s nicht weiß woher der kann ja mal die Bibel in die Hand nehmen und den 1. Korinther unter die Lupe nehmen.
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besässe und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, sie glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber Mann wurde, legte ich ab, was kindisch an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie auch ich durch und durch erkannt worden bin.
Jetzt aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.
Wer jetzt denkt Mannometer ist das langweilig oder: Menschenskinder – das ist ja interessant.. oder: Pfff wie doof oder: klingt toll, dem sei gesagt: Der Abschluss der diesjährigen (Deutschland) – Tour findet am SONNTAG den 17. August auf der Burgruine Wartenberg (Angersbach) statt. Kostenlos und draussen. Also: Warm anziehen, Isomatte udn Decke mitbringen und wichtig: Freunde und guten Wein nicht vergessen!
Allein sein ist auch doof
Was hab ich mich darauf gefreut mal wirklich für ein paar Wochen alleine zu sein. Ausschlafen, sich im Bett breit machen, ohne schlechtem Gewissen unter der
Decke furzen, lange aufbleiben und das machen was ich will. Ein Tag alleine und schon hat man die Nase voll. Ich zumindest. Ich kann wirklich nicht lange alleine sein. Ich weiss gar nicht wie ich das früher ausgehalten hab. Der Mensch ist schon ein Gewöhnungstier. Für mich alleine kochen ist doof, alleine einschlafen ist doof und morgens niemanden zu haben dem man bei einem leckeren Kaffee den urkomischen Traum der vergangenen Nacht erzählen zu können… auch doof. Das fehlt schon irgendwie. Wenn ich nicht gleich mal anfange etwas anzufangen und mich ordnungsgemäss beschäftige bekomm ich Lagerkoller.
Besser gehts nicht schau nur hin, das ist Leben wir sind drin
Das Lied von Zweiraumwohnung hat uns auf unserer Reise begleitet und uns Gänsehaut bereitet. Wie schön es ist, da zu sein wo man ist und glücklich dabei zu sein.
Wir trampten von Deutschland aus richtung Saarbrücken quer durch Frankreich ans Meer. An der Küste entlang durch Belgien, durch Holland und wieder zurück nach Deutschland.
In dieser Zeit erlebten wir so unzählig viele Momente des Glücks, der Verzweiflung, der Hoffnung, der Freude, Angst und der Liebe. Wir haben Menschen getroffen die uns zu sich einluden, wir trafen Menschen die uns anstarrten wie Aliens von einem fremden Stern, wir saßen in den Dünen an einem Menschenleeren Strand und tranken Wein. Es war wundervoll.
Man muss nicht für 1200€ in ein Touristenmonopol fliegen und dort mit Landsmännern Schnitzel an der Strandpromenade futtern, Man kann auch für 50€! die Welt entdecken.
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