Ich bin Handyfrei…
„Hey wieso gehst du den ganzen Tag nicht ran? Ich versuch dich zu erreichen!!!“
„Sag mal hast du irgendwas? Wieso schreist du nicht zurück? Ich hab doch geschrieben:MB. Das heisst Mail Back du Pflaume!“
„Jetzt hast du schon ein Handy und machst es nicht mal an wenn ich dich erreichen will. Super!!!“
„Ich hab doch ein Smiley hinter den Satz geschrieben… sollte ironisch gemeint sein. Und jetzt bist du beleidigt. Danke!“
Kennt Ihr das? Dieses ganze generve mit dem Handy. Man muss immer rechenschaft ablegen. Immer erreichbar sein. Immer antworten wenn man eine Nachricht bekommt.
Das Handy hat uns schon ziemlich gut im Griff. Wir sind wieder mal von einer neuzeitlichen Erfindung ein Stück abhängiger geworden. Wir haben uns daran gewöhnt. Kaum einer geht noch ohne Handy aus dem Haus. Überall hoch sinnvolles Gequatsche, ständigens SMSen, es nervt!
Kleine Kinder holen sich Handyguthaben von ihrem Taschengeld und gleich noch den neuesten Klingelton um up to date zu sein. Handyvideos gehen gleich in Youtube online um mit „Freunden“ gemeinsam die Zeit im Internet totzuschlagen. Und natürlich müssen es immer neue Handys sein, denn es geht nicht nur um das erreichbar sein, sondern es geht um einen gewissen Status in unserer Gesellschaft. Keiner läuft gerne in der Schule mit einer Telefonzelle am Ohr auf dem Schulhof rum…
Ob das Handy strahlt und mein Gemächt schrumpfen lässt sei mal dahingestellt. Dafür reichen Langzeitstudien noch nicht aus. Ausserdem ist so viel um uns herum schädlich…
Ich sehe keinen großen Sinn, mobil zu sein. Ich schaffe es auch ohne. Es ist unglaublich, wie schnell man sich ans Handyfreie Leben gewöhnen kann. Wie schön es ist, ohne Handygepiepe einen Film zu sehen oder sich mit Menschen zu unterhalten, ohne das jemand ständig anruft.
Natürlich ist es lebensnotwendig. Bei Gefahren bekommt man Hilfe. Natürlich ist es besser! Wenn man zu spät kommt kann man schnell anrufen. Natürlich ist es besser mit Handy. Für mich nicht. Es geht auch ohne!
Filmtip: Harold und Maude
Harold und Maude ist vordergründig ein Film über zwei Außenseiter der Gesellschaft. Auf der einen Seite der introvertierte und überaus morbide Harold und auf der anderen Seite das extrovertierte ‘Hippi-Oldie’ Maude. Die beiden entwickeln sich im Laufe der Handlung des Filmklassikers zum vielleicht kuriosesten Liebespaar der Filmgeschichte. Die schwarze, sehr satirisch angehauchte Komödie wirkt insgesamt leicht abgehoben, möglicherweise weil Regisseur Hal Ashby das Geschehen und die Dialoge verhältnismäßig weit in den Hintergrund des Bildes setzte und obendrein durchgängig Weichzeichner benutzte. Die Geschichte von Harold und Maude zeigt sich allerdings völlig konträr zu seiner Aufmachung. Das originelle Ergebnis ist vergleichsweise ein auffällig, gesellschaftskritisches Hollywood-Werk, bei dem, neben den Staatsorganen, insbesondere die Kirche und das amerikanische Sexual-(Miß)Verständnis scharfsinnig attackiert wurden
Der Film steht für Freiheit, Lebensfreude und eine wandelbare Denkweise der Individuen innerhalb einer modernen Gesellschaft. Die Provokanz der unangepaßten Lebensweise überstrahlt diesen Film wie vielleicht keinen anderen, und ein wenig vermißt man eine solche Grundthematik gerade in den Filmen der heutigen Zeit, gleich ob in Hollywood oder in Deutschland.
Sehen?
Sie standen einfach nur da… Ganz allein, still und fest in der Wiese verankert. Ein Wort: HESSEN.
Jedoch hatten wir eine viel kreativere Idee: Wir machen aus Hessen Sehen?
Wer das liest der denkt sich was. Der fragt sich doch was. Sehen? Was sehen? Was soll ich sehen? Sehe ich was? Und wenn ja, sehe ich das was ich sehen soll? Allein aus diesem Grund mussten wir die Buchstaben in einer nächtlichen Hau-Ruck Aktion umstellen und wieder festmontieren.
Tja man muss nicht randalieren oder Telefonzellen bekritzeln, Blumentöpfe umschmeißen oder sonstwas kaputtmachen. Es geht auch anders
Das Ergebnis kann sich „sehen“ lassen…
Goodbye StudiVZ
Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht und habe mich nun dazu entschlossen, mich nach 2 Jahren aus dem StudiVZ zu „entfernen“
Nicht aus Angst vor Datenklau. Natürlich werden Daten überall weitergegeben. Man bedenke den Kontodaten-Telefonnummern-Adressen CD-Skandal…
Vielmehr geht es mir um den Sinn dieser Internetseite. Wieviel Zeit ich damit verbracht habe (Bei einer täglichen Nutzung von 25 Minuten sind das 336 Stunden die ich schon im StudiVZ vergeudet habe). Da ich nicht ständig kreative Sachen neben StudiVZ in meinem Leben mache, sondern auch ab uns zu auch einfach mal auf dem Sofa sitze oder einen Film gucke, denke ich mir, das diese Zeit einfach zu wertvoll ist als im StudiVZ zu sitzen, Freundesfreund zu gruscheln, Fotos hochzuladen um immer neu und präsent für jedermann zu sein, meist oberflächliche Nachrichten zu schreiben und so weiter und so fort.
Was bringt mir das StudiVZ? Okay ich weiss das ich 373 Freunde habe, von denen ich meist nicht mehr weiß als das manche von ihnen „Mathe als ein Arschloch“ empfinden, das sie „wenn etwas glitzert, sie es haben möchten“ und das Anne mit Frank befreundet ist und Frank von Jessica einen Pinnwandeintrag bekommen hat das sie sich auf Frank freut wenn sie wieder aus Spanien zurück ist.
Ich bin kein Öko, dem jede neue Erfindung zuwieder ist. Ich selber nutze auch ab und zu das Internet zur Unterhaltung. Jedoch empfide ich mich von dieser oberflächlichen Internetplattform einfach zu abhängig „gemacht“. Ich bekomme zum Geburtstag von unglaublich vielen Menschen gratuliert weil sie automatisch von StudiVZ informiert wurden, das ich bald Geburtstag habe. Als ich von einer Cornelia gegruschelt wurde, ich ihr geschrieben habe das ich sie nicht kennen würde und sie mir antwortete das sie einfach jedem mal gruschelt… äh… okay.
Es gibt viele Beispiele für meine Begründung das uns das StudiVZ vorgaukelt positiv zu sein und niemals nie oberflächlich. Man kann mit Menschen kommunizieren von denen man Jahre nichts gehört habe – will ich das? Oder man kann auch neue Menschen kennenlernen! – Kann ich das im echten Leben denn nicht? – Nagut man kann Fotos von anderen ansehen und kommentieren… – Schon mal Fotos entwickeln lassen und sie in der Hand gehalten? Fühlt sich gut an. Und wenn Freunde dabei sitzen und man sich über das eine Foto kaputtlacht, als Jörg zu Besuch war und er mit dieser Blumenvase.. naja lassen wir das. Jetz zu kontern mit: Weisst du was es kostet alle 220 Bilder der letzen Party zu entwickeln dem sei gesagt: Qualität statt Quantität. Oder: Weniger ist mehr. Wer schaut sich schon eine Bildersammlung im 4 Gigabyte starken „Eigene Bilder“ Ordner an?! Aber das nur am Rande.
Ich denke das ich auch ohne StudiVZ mit meinen Freunden kommunizieren kann. Kommunikation. Ja! Richtige Kommunikation. Keine schnellen Messages. Kein oberflächliches „Getue“.
Und lieber bekomme ich von 4 Freunden richtig zum Geburtstag gratuliert als von 40 „Freundesfreunden“ als Pinnwandeintrag „Happy B-Day“ Danke auch. Kuchen kannste dir downloaden!
Claus im Glück
Claus im Glück – So heisst das erste richtige Musikvideo aus der BasicMotion-Schmiede. Ein Track, eine Idee, ein Video. Der Film entstand in 4 Tagen. 4 Tage Filmen, Schneiden, Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten, Spass, Kreativität….
Der Sinn des Films liegt im Auge des Betrachters. Ich – von meiner Seite aus – sehe da einen Menschen, der sich an sein Leben klammert um glücklich zu sein. Eher gesagt ein Leben um andere glücklich zu machen – nur sich selber nicht. Am Ende macht er das was ihn am glücklichsten macht. Die Musik. Sein Leben. Seine Bestimmung. Das was er am beste kann. Glücklich zu sein ist ein Geschenk. Glücklich zu werden, eine Aufgabe. Der Weg zum Glück oft sehr erschwehrlich. Aber rein. Und ehrlich.. Wow! Das reimt sich – und was sich reimt ist gut
StopMotion für zwischendurch
Das StopMotion Video ist fast fertig. Ein kleiner Vorgeschmack habe ich schon mal hochgeladen. Die Musik ist eher zum testen eingefügt. Das original Lied kommt dann in die fertige Version. Viel Spass beim ansehen
Stop Motion by Basic Motion
Der Name ist Programm würde jetzt jemand sagen der sowas sagen würde denke ich. Ich bin ganz der StopMotion Videotechnik verfallen. Wer jetzt unbeschreiblich neugierig geworden ist, was denn nun StopMotion ist, kann ja mal im Wiki nachlesen. Und zwar genau hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Stop-Motion
Nun Filmen wir gerade kein Video sondern machen tausende Einzelbilder die dann als Film zusammengesetzt werden. Unglaublich lustig das ganze. Wir machen fifty-fifty… 50% Filmen und 50% halb schlapp lachen.
Das Ergebnis wird natürlich aufs hiesige Redline-Portal Youtubilitoubitong hochgeladen. Is klar ne?
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