Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

Goodbye StudiVZ

Veröffentlicht: September 8, 2008 in Gedanken, Leben, Studium
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Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht und habe mich nun dazu entschlossen, mich nach 2 Jahren aus dem StudiVZ zu „entfernen“

Nicht aus Angst vor Datenklau. Natürlich werden Daten überall weitergegeben. Man bedenke den Kontodaten-Telefonnummern-Adressen CD-Skandal…

Vielmehr geht es mir um den Sinn dieser Internetseite. Wieviel Zeit ich damit verbracht habe (Bei einer täglichen Nutzung von 25 Minuten sind das 336 Stunden die ich schon im StudiVZ vergeudet habe). Da ich nicht ständig kreative Sachen neben StudiVZ in meinem Leben mache, sondern auch ab uns zu auch einfach mal auf dem Sofa sitze oder einen Film gucke, denke ich mir, das diese Zeit einfach zu wertvoll ist als im StudiVZ zu sitzen, Freundesfreund zu gruscheln, Fotos hochzuladen um immer neu und präsent für jedermann zu sein, meist oberflächliche Nachrichten zu schreiben und so weiter und so fort.

Was bringt mir das StudiVZ? Okay ich weiss das ich 373 Freunde habe, von denen ich meist nicht mehr weiß als das manche von ihnen „Mathe als ein Arschloch“ empfinden, das sie „wenn etwas glitzert, sie es haben möchten“ und das Anne mit Frank befreundet ist und Frank von Jessica einen Pinnwandeintrag bekommen hat das sie sich auf Frank freut wenn sie wieder aus Spanien zurück ist.

Ich bin kein Öko, dem jede neue Erfindung zuwieder ist. Ich selber nutze auch ab und zu das Internet zur Unterhaltung. Jedoch empfide ich mich von dieser oberflächlichen Internetplattform einfach zu abhängig „gemacht“. Ich bekomme zum Geburtstag von unglaublich vielen Menschen gratuliert weil sie automatisch von StudiVZ informiert wurden, das ich bald Geburtstag habe. Als ich von einer Cornelia gegruschelt wurde, ich ihr geschrieben habe das ich sie nicht kennen würde und sie mir antwortete das sie einfach jedem mal gruschelt… äh… okay.

Es gibt viele Beispiele für meine Begründung das uns das StudiVZ vorgaukelt positiv zu sein und niemals nie oberflächlich. Man kann mit Menschen kommunizieren von denen man Jahre nichts gehört habe – will ich das? Oder man kann auch neue Menschen kennenlernen! – Kann ich das im echten Leben denn nicht? – Nagut man kann Fotos von anderen ansehen und kommentieren… – Schon mal Fotos entwickeln lassen und sie in der Hand gehalten? Fühlt sich gut an. Und wenn Freunde dabei sitzen und man sich über das eine Foto kaputtlacht, als Jörg zu Besuch war und er mit dieser Blumenvase.. naja lassen wir das. Jetz zu kontern mit: Weisst du was es kostet alle 220 Bilder der letzen Party zu entwickeln dem sei gesagt: Qualität statt Quantität. Oder: Weniger ist mehr. Wer schaut sich schon eine Bildersammlung im 4 Gigabyte starken „Eigene Bilder“ Ordner an?! Aber das nur am Rande.

Ich denke das ich auch ohne StudiVZ mit meinen Freunden kommunizieren kann. Kommunikation. Ja! Richtige Kommunikation. Keine schnellen Messages. Kein oberflächliches „Getue“.

Und lieber bekomme ich von 4 Freunden richtig zum Geburtstag gratuliert als von 40 „Freundesfreunden“ als Pinnwandeintrag „Happy B-Day“ Danke auch. Kuchen kannste dir downloaden!

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Grandma´s Hands

Veröffentlicht: August 26, 2008 in Gedanken, Leben
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Meiner Oma scheint es im Moment nicht sonderlich gut zu gehen. Ich hoffe das sie noch Kraft hat auch diese Zeit zu überstehen.

Dazu möchte ich gerne diesen Song einfügen – ich finde er passt ganz gut…

-.-

Veröffentlicht: August 21, 2008 in Gedanken, Kopfmüll, Leben
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Ich fühle nichts. Komisches Gefühl, diese Leere. Schon lang nicht mehr gespürt.  Man kann nichts denken. Man kann nichts essen. Man kann nicht fühlen. Eine Leere. Ein Nichts. Und vollkommen darin gefangen. Kraftlos um auszubrechen. Machtlos um sich dagegen anzukämpfen.

Bin ich doch sonst so voller Freude, fühl ich mich heute richtig schlecht.

Liebe

Veröffentlicht: August 15, 2008 in Gedanken, Liebe
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Wachtküppel.jpgGestern Abend war ich mit Freunden auf dem Wachtküppel in der Rhön und lauschten den Worten von Rudolf H. Herget. Poesie in den Sonnenuntergang. Phantastisch träumerisch. Die gekonnte aneinanderkettung verflechtung von Gedichten, Liedern, Bibelstellen usw mit seiner Stimme eines Geschichtenerzählers… einfach genial.

Ein Teil hat mir besonders gut gefallen. Das Hohelied der Liebe. Leider wirds auf Hochzeiten zu oft verwurstet. Wer´s nicht weiß woher der kann ja mal die Bibel in die Hand nehmen und den 1. Korinther unter die Lupe nehmen.

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besässe und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, sie glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber Mann wurde, legte ich ab, was kindisch an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie auch ich durch und durch erkannt worden bin.
Jetzt aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.

Wer jetzt denkt Mannometer ist das langweilig oder: Menschenskinder – das ist ja interessant.. oder: Pfff wie doof oder: klingt toll, dem sei gesagt: Der Abschluss der diesjährigen (Deutschland) – Tour findet am SONNTAG den 17. August auf der Burgruine Wartenberg (Angersbach) statt. Kostenlos und draussen. Also: Warm anziehen, Isomatte udn Decke mitbringen und wichtig: Freunde und guten Wein nicht vergessen!

Allein sein ist auch doof

Veröffentlicht: August 14, 2008 in Gedanken
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Was hab ich mich darauf gefreut mal wirklich für ein paar Wochen alleine zu sein. Ausschlafen, sich im Bett breit machen, ohne schlechtem Gewissen unter derDSC02057.JPG Decke furzen, lange aufbleiben und das machen was ich will. Ein Tag alleine und schon hat man die Nase voll. Ich zumindest. Ich kann wirklich nicht lange alleine sein. Ich weiss gar nicht wie ich das früher ausgehalten hab. Der Mensch ist schon ein Gewöhnungstier. Für mich alleine kochen ist doof, alleine einschlafen ist doof und morgens niemanden zu haben dem man bei einem leckeren Kaffee den urkomischen Traum der vergangenen Nacht erzählen zu können… auch doof. Das fehlt schon irgendwie. Wenn ich nicht gleich mal anfange etwas anzufangen und mich ordnungsgemäss beschäftige bekomm ich Lagerkoller.